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The image is true as long as it is untouched by the eye. As soon as it's seen it looses it's meaning.
Mittwoch, November 19, 2003
Die Rückkehr des Idioten
versetzt Dostojewski's "Idiot" in die triste tschechische Provinz - und erhält dabei erstaunlich viel von der Atmosphäre rüber. Meisterwerk!
Trouble Every Day
Sinnlich, blutig, bizarr, krank, geheimnisvoll. Sehr Französisch.
Der Film entfaltet sehr langsam seine geschichte, seinen Sinn, ein kleines Puzzle, klick, klick, klick, und doch sieht man nie das ganze Bild.
Sicher, die Geschichte macht neugierig. Doch man ahnt schon, das man keine befriedigende, vollständige alles auflösende Erklärung bekommt, und die visuals sind nicht jedermanns Sache.
Andererseits... der Film hat was. Überzeugend und überzeugend dargestellt, langsam aber intensiv - so wie ich's mag. Sanft, zärtlich und nur einen hauch voyeristisch, bis auf die zwei kannibalistischen Szenen - und die erschrecken eher durch die Mischung von zärtlichkeit und gewalt.
Der Film entfaltet sehr langsam seine geschichte, seinen Sinn, ein kleines Puzzle, klick, klick, klick, und doch sieht man nie das ganze Bild.
Sicher, die Geschichte macht neugierig. Doch man ahnt schon, das man keine befriedigende, vollständige alles auflösende Erklärung bekommt, und die visuals sind nicht jedermanns Sache.
Andererseits... der Film hat was. Überzeugend und überzeugend dargestellt, langsam aber intensiv - so wie ich's mag. Sanft, zärtlich und nur einen hauch voyeristisch, bis auf die zwei kannibalistischen Szenen - und die erschrecken eher durch die Mischung von zärtlichkeit und gewalt.
Montag, November 17, 2003
Sie haben Knut
Samstag, November 08, 2003
Planet der Kannibalen
Deutsche B-Movie SciFi-Thriller-Comedy*, dem es scheinbar egal ist, ob er ernst genommen wird - oder halt nicht
Low Budget, ein käseweiches Skript und die Darsteller erträglich aber wie im falschen Film. Hat den Charme von Godards Alphaville, eine typisch düstere Zukunftsvision zwischen Brave New World und 1984, mit den üblichen Schuldigen: Medien, Politiker, und mit Polizeigewalt durchgesetzter Puritanismus. Zumindest Vadim Glowna als Kannibale ist ein Genuß. Minh-Khai Phan-Thi in der hauptrolle wäre sicher ein Genuß morgens um zwei im Fernsehen, aber die Leinwand füllt sie (noch) nicht aus.
Immerhin versucht der Film nicht, seine einfallslosen Klischees zu tarnen, sondern genießt sie augenscheinlich. Ein wenig aktuelle deutsche Fernsehlandschaft ist sicher hilfreich für diesen Film.
*) Das läßt sich einfach nicht als Kriminalkomödie übersetzen, weil's das nicht ist
Low Budget, ein käseweiches Skript und die Darsteller erträglich aber wie im falschen Film. Hat den Charme von Godards Alphaville, eine typisch düstere Zukunftsvision zwischen Brave New World und 1984, mit den üblichen Schuldigen: Medien, Politiker, und mit Polizeigewalt durchgesetzter Puritanismus. Zumindest Vadim Glowna als Kannibale ist ein Genuß. Minh-Khai Phan-Thi in der hauptrolle wäre sicher ein Genuß morgens um zwei im Fernsehen, aber die Leinwand füllt sie (noch) nicht aus.
Immerhin versucht der Film nicht, seine einfallslosen Klischees zu tarnen, sondern genießt sie augenscheinlich. Ein wenig aktuelle deutsche Fernsehlandschaft ist sicher hilfreich für diesen Film.
*) Das läßt sich einfach nicht als Kriminalkomödie übersetzen, weil's das nicht ist